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Mentona Moser

1904 zog die Schriftstellerin und Parteifunktionärin Mentona Moser zu Pauline Bindschedler, die drei der Berichte über die Vorträge von Gertrud Prellwitz in Zürich verfasst hat, wenn nicht alle vier, und zur Ärztin Clara Willdenow. Zu dritt zogen sie 1905 an die Kreuzstrasse. Mentona Moser hatte eine Freundin, zu deren Freunschaftskreis wiederum Fidus gehörte. In ihrer Biographie Ich habe gelebt berichtet sie: In enger Gemeinschaft mit Fidus und seiner kleinen, kindlichen Frau und zwei Kindern, lebte Gertrud Prellwitz, die Verkünderin der freien Liebe in Wort und Schrift, auch in der Tat.[1] Dass sie Gertrud Prellwitz als “Verkünderin der freien Liebe“ bezeichnet, und zwar nicht nur “in Wort und Schrift”, sondern “auch in der Tat”, mag überraschen. Auch wenn sie im Folgenden auf ihre sektiererische Lebensweise und -lehre zu sprechen kommt. Wobei sie merkwürdigerweise behauptet, auch Josua Klein habe mit Fidus gelebt: Ferner Joshua Klein, der sich als zweiter Christus ausgab und entsprechend kleidete. Klein gründete mit diesen Freunden oberhalb des Wallensee in Amden eine Gemeinde. Die Männer und Frauen gingen in weissen, wallenden Gewändern, Sandalen und …