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Grappenhof

Der Grappenhof auf einer 1904 verschickten Postkarte. Der stattliche Grappenhof in [[Amden]] bildete das Zentrum der religiösen Kolonie von Josua Klein, die 1903/04 auf dem Gebiet der Gemeinde Amden am Walensee hätte entstehen sollen. Bei einem betreibungsrechtlichen Verkauf im Sommer 1905 ging der Grappenhof an den Posthalter Stössel über.1 Während des Dritten Reichs wurde der Grappenhof zu einem Ort für Flüchtlinge, die sich hier in Sicherheit bringen konnten. Darunter befand sich etwa die Psychologin Else Freistadt Herzka (1899–1953), die Mutter des Kinderarztes und -psychiaters Heinz Stefan Herzka (1935-2021). Bei einem Brand wurde der Grappenhof vollständig zerstört. Brief von Arthur Corti an Fidus vom 24. Juni 1905, AdJb Bestand N 38 Nr. 220. [↩]