Jüdischer Wanderbund “Blau-Weiss”

1912 wurde von Joseph Marcus in Anlehnung an die Wandervogelbewegung die Gründung jüdischer Jugendgruppen angeregt. Es entstanden regional verschiedene Blau-Weiss-Bünde. Diese schlossen sich 1913 mit dem “Wanderverein 1907” zu “Blau-Weiss, Bund für Jüdisches Jugendwandern in Deutschland” zusammen.

Literatur

  • Ivonne Meybohm, Erziehung zum Zionismus. Der Jüdische Wanderbund Blau-Weiss als Versuch einer praktischen Umsetzung des Programms der Jüdischen Renaissance (Zivilisationen & Geschichte, 2), Frankfurt, Main 2009.
  • Ivonne Meybohm, “‘Wir leben nicht vom Hass der andern gegen die Juden, sondern von unserer Liebe zum Jüdischen'”. Reaktionen der jüdischen Jugendbewegung auf den Antisemitismus im Wandervogel am Beispiel des Wanderbundes Blau-Weiss (1912–1926)”, in: Jugendbewegung, Antisemitismus und rechtsradikale Politik. Vom “Freideutschen Jugendtag” bis zur Gegenwart (Europäisch-jüdische Studien Beiträge, Bd. 13), herausgegeben von Gideon Botsch und Josef Haverkamp, Berlin und Boston 2014. Digitalisat

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