Maria Lucke

Maria Lucke war Malerin und Dichterin. Nachdem Fidus sie 1902 in Berlin kurz gesehen hatte, lernte er sie auf dem Grappenhof in [[Amden]] näher kennen, woraus eine Liebesbeziehung entstand.

Nach einer Reise mit Fidus 1905 an die Adria und die dalmatische Küste folgte sie ihm 1906 zusammen mit Heta von Hackewitz nach Zürich, wo sie bei Fina Zacharias wohnten.

1909 kam es zur Trennung zwischen ihr und Fidus.

Maria Lucke galt als medial veranlagt. Sie war Präsidentin der Loge Hypatia der Thesosophischen Gesellschaft Adyar.1

Ein grosser Bestand der Korrespondenz zwischen Maria Lucke und Fidus befindet sich im Archiv der deutschen Jugendbewegung (AdJb, N 38, 70).

Veröffentlichungen

  • Am Herzen Weimars. Herbstgedichte in Erinnerung an die Goethezeit, Wachwitz bei Dresden, 1926. Die Titelschrift des Büchleins wurde von Fidus entworfen.
    Hinweis in: Illustriertes Familienblatt. Häuslicher Ratgeber für Österreichs Frauen, Nr. 19, S. 18. Online
  • “Einweihung”, in: Der Gralsbote, 1922.
  • “Ein Märchentraum. In dem Hügelgelände, das die Kinder lieben”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Dezember 1923, Nr. 4/5, S. 106-111.
  • “Im Glanz des Gebens”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Dezember 1923, Nr. 4/5, S. 112.
  • “An die Erde”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Dezember 1923, Nr. 4/5, S. 114.
  • “Lieder vom Meer”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Januar 1924, Nr. 6, S. 141-142.
  • “Sonnenwanderer (Maria-Renata zu eigen)”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Januar 1924, Nr. 6, S. 149.
  • “Mein Lied (Margarita K. gewidmet)”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Januar 1924, Nr. 7, S. 154-156.
  • “Mutter”, in: Die Freude, 1. Jahrg., Januar 1924, Nr. 7, S. 182-184.

Literatur

  • Roman Kurzmeyer, Viereck und Kosmos. Künstler, Lebensreformer, Okkultisten, Spiritisten in Amden, 1901-1912, Max Nopper, Josua Klein, Fidus, Otto Meyer-Amden, Zürich 1999. Zu Fidus und Maria Lucke insbesondere S. 71-92.
  1. General report of the forty-ninth Anniversary and Convention of the Theosophical Society, held at Bomay December 24th to 27th, 1924, Adyar, Madras 1925, S. CXVI (Online); Hartmann’s Who’s Who in Occult, Psychic and Spiritual Realms, Jamaica, N. Y. [1925], S. 163 (Online). Vgl. auch Helmut Zander, Antroposophie in Deutschland, S. 207. []